Zukunft gestalten

 

 

Wenn Vonhausen in Zukunft nicht im Dornröschenschlaf versinken soll, dann müssen wir zukünftig gemeinsam die sich stellenden Herausforderungen meistern. Die vorhandene Erfahrung und Kompetenz der Bürger mit seinen Ideen, Talenten und Potentialen muss mehr in die Entscheidungsfindung und die Planung von Maßnahmen eingebunden werden, so Peter Wiedenhöfer von der UBV.  In Zukunftsdialogen wie Dorfgespräche, Bürgerbefragungen und runden Tischen mit allen wichtigen Institutionen des Dorfes gilt es eine Vernetzung aufzubauen, so dass ein tragfähiges Fundament geschaffen wird, welches die Herausforderungen der Zukunft meistern kann.  Wer meint, Zukunftsthemen alleine stemmen zu können, irrt sich. „Die Wiederbelebung des Weihnachtsmarktes zeigt, dass die Zusammenarbeit der Vereine gelingt, wenn gemeinsame Anstrengungen geprägt sind von gegenseitiger Wertschätzung und Anerkennung. Um Vonhausen zukünftig wieder mehr kulturelles Leben zurückgegeben, gilt es dieses Potential zukünftig zu nutzen, um weitere traditionelle Veranstaltungen, die Vonhausen einst einmal geprägt haben wieder aufleben zu lassen“, so Tim Strehm weiter. „Der Alltag im Dorf ist dann anders als an sonstigen Tagen. Menschen packen gemeinsam bei den Vorbereitungen mit an, Nachbar und Bekannte kommen ins Gespräch. Unabhängig von Herkunft, Alter, sozialer Schicht oder Handicap wird miteinander gefeiert. Die Gemeinschaft im Dorf wächst zusammen und festigt sich.“

 

Damit zukünftig gemeinsam an einem Strang gezogen wird, sieht die Unabhängige Bürgerliste Vonhausen es als Hauptaufgabe des Ortsbeirates, eine Vernetzung aufzubauen, sie zu moderieren und mit Impulsen und Ideen zu begleiten. „Fachkundige und erfahrene Bürger und interessierte Mitglieder aus den Vereinsvorständen sollen wieder verstärkt in die Arbeit des Ortsbeirates eingebunden werden“, fordert Wiedenhöfer. Kamen in der Vergangenheit zahlreich interessierte Bürger zu den Sitzungen des Ortsbeirates, tagt er in jüngster Zeit überwiegend ohne Bürger. Ihre Mitbeteiligung und Einbindung  durch ihr  Wissen und ihre Kompetenz ist jedoch maßgeblich, um Selbst- und Organisations­strukturen zu stärken.  Um  die Grundlagen der Entscheidungen des Ortsbeirates bürgernah gestalten zu können, möchten wir sie für die Sitzungen des Ortsbeirates wieder gewinnen.  Zukünftig soll deutlich werden, dass Erfolge immer Ergebnisse gemeinsam Erreichtem sind und nicht einer einzelnen Person, Partei oder Wählergruppe. 

 

Zur Einbindung des Bürgers gehören auch regelmäßige Informationen. „Dies möchten wir zum einem über ein aus dem Ortsbudget zu finanzierenden parteiübergreifenden Mitteilungsblättchen erreichen, zum anderen über eine parteiunabhängige Stadtteilwebsite“, so Tim Strehm.

 

Als kostenintensive Maßnahme wird die Umgestaltung des Platzes von einem in das andere Haushaltsjahr geschoben. Wir in der UBV sind der Meinung, dass für eine realistische Umsetzung des Projektes neue Wege gegangen werden müssen. Wir möchten Kinder- und Jugendlichen an der Planung und Umsetzung beteiligen. In Vonhausen fehlt es an einem vernünftigen Platz, den Jugendliche für sich nutzen können. Aber nur sie selber wissen, welche Anforderungen und Wünsche dieser Platz entsprechen muss.

 

Eine Vernetzung sollte sich aber auch in andere Bereiche hineinziehen. Eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt ist gerade im Bereich der öffentlichen Sauberkeit dringend notwendig. Grünflächen müssen regelmäßig gemäht werden. Abfälle im Ort und auf Feldwegen beseitigt und entsorgt werden. Dabei sind die Vonhäuser miteinzubeziehen. „In der nächsten Legislaturperiode möchte die UBV das Ehrenamt eines „Feldschützen“ etablieren, der das Ordnungsamt über wilde Müllablagerungen benachrichtigt und damit die Sauberkeit der Gemarkung verbessert wird“, erläutert Arno Dörr.

 

Politisch möchte die UBV auf eine verbesserte Vernetzung mit andern Ortsbeiräten sowie der Stadt Büdingen hinarbeiten. So geht es beispielsweise darum zusammen mit der Stadt Fördermittel auszuloten, die einen alters- und behinderten gerechten Ausbau des Bürgerhauses ermöglichen. Ebenfalls gilt es Möglichkeiten zu finden, wie die Ortsein- und ausgänge verkehrsberuhigt zu gestalten und im  Bereich der Bushaltestellen Tempo 30 einzuführen, wenn das Verkehrsrecht entsprechend geändert ist.